WARUM ES WISSENSCHAFTLICH LOGISCH IST, DASS ES GOTT GIBT

Die kürzeste Erklärung seit jeher, warum das Huhn vor dem Ei da war

Auf die Frage „Beweis mir doch, dass es Gott gibt!“ bekommt man von vielen Menschen die Antwort „Kann ich nicht, es ist nur Glaube“ und „Du kannst ja nicht beweisen, dass Gott nicht existiert.“ Diese Antworten sind für uns aber unzureichend.

Moin Leute! Als Team mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen sowie vielen weiteren Mitwirkenden möchten wir aufzeigen, dass der Glaube an Gott nicht nur ein gutes Gefühl vermittelt, sondern auch auf tragfähigen und nachvollziehbaren Hinweisen und Beweisen beruht. Wir bringen keine neuen Forschungsergebnisse heraus, sondern stellen Quellen sowie Aussagen von Professoren zusammen, damit ein logisches Gesamtbild verschiedener Wissenschaften entsteht. Unser Ziel ist es, unsere Ausarbeitung von verschiedenen Fachleuten prüfen zu lassen und eine sorgfältige Quellenführung vorzuweisen. Die Ausarbeitung soll in erster Linie für jeden leicht verständlich sein, weshalb wir bewusst auf zu wissenschaftliche Formulierungen verzichten.

Inhalt:
· Naturkonstanten
· Entstehung der Welt
· Nicht notwendige Ordnung
· messbare Nahtoterfahrungen
· eingetroffene Vorhersagen
· dokumentierte Heilungen
· Moral und Bewusstsein
· Warum gibt es Leid?

Es gibt Hin- und Beweise für Gott.
Bleibt nur noch die Frage, ob man diesen glaubt.

Gläubige und Ungläubige tragen dieselbe Beweislast, das, was wir in der Realität vorfinden zu erklären: von eingetroffenen Zukunftsvorhersagen über weitgehend übereinstimmende Nahtoderfahrungen bis zum Wissen um Gut und Böse. Vom Design in Lebewesen und dem Ursprung von Lebewesen selbst über Bewusstsein und freien Willen bis zur DNA. Von einem perfekt ausbalancierten Universum über die vollständige Abwesenheit jeder Spur von Leben außer uns bis zum Anfang der Realität selbst.“ – Zitat Diplomtheologe: [Markus Voss]

Viele Menschen erklären zum Beispiel die Entstehung des Universums und die Vielfalt des Lebens mit der Urknalltheorie und Evolutionstheorie, welche berechtigte Schlussfolgerungen haben. Die bewiesenen Punkte dieser Theorien passen jedoch gut zu dem Bild eines Gottes, während es zudem schwerwiegende Punkte und dokumentierte, übernatürliche Ereignisse gibt, welche die Existenz eines Gottes voraussetzen. Es geht nicht um Lückenfüllung, sondern um ehrliche Grenzen wissenschaftlicher Erklärbarkeit. Diese Argumentation zeigt, dass Gott mehr ist, als eine emotionale Stabilität durch Angstbefreiung vor dem Tod.

Um sich sicher zu fühlen, bauen Menschen mit der Zeit feste Wände um ihre Weltanschauung. Deshalb bitten wir dich, zumindest ein Fenster zu öffnen, damit du die Fakten neutral und unvoreingenommen für dich prüfen kannst. Es geht nicht darum, ob man lieber mit einem Gott auskommt oder ohne, sondern ob er existiert. Denn entweder ist materialistischer, naturalistischer Atheismus wahr und „Gott“ eine Fantasie oder er existiert für alle Menschen zu allen Zeiten an allen Orten.

1. Feinabstimmung Naturkonstanten

Die Wissenschaft ist sich heute einig, dass 30 Naturkonstanten existieren, [Q] welche feste abgestimmte Werte haben. Naturkonstanten sind pyhsikalische Werte wie zum Beispiel das Gewicht eines Elektrons oder die Lichtgeschwindigkeit. Das Erstaunliche: Diese Werte sind für ein Universum nicht vorgegeben, sie hätten aber auch andere Werte haben können[Q][Q]. Würde einer dieser Werte auch nur minimal vom konstanten Wert abweichem, wäre kein stabiles Atom, Planet, Universum oder Leben möglich.

Beispiel Gravitationskonstante: Man stelle sich einen Drehregler mit 10⁶⁰ (eine Eins mit 60 Nullen) abgestuften Positionen vor. Würde man diesen Regler um nur einen „einzigen Klick“ verstellen, hätte ein lebensfreundliches Universum nicht mehr entstehen können [Q]: Wäre die Gravitationskraft minimal schwächer, würde sich die Materie des Universums so schnell ausbreiten, dass sich keine Planeten und Sterne mehr bilden können. Wäre sie minimal stärker, würde das Universum beim Entstehen sofort wieder kollabieren [Q].

Diese Empfindlichkeit kann man auf alle 30 Konstanten beziehen, wodurch diese Feinabstimmung unvorstellbar unwahrscheinlich ist. Stell dir ein Kniffelspiel vor, bei dem die Würfel nicht sechs, sondern eine Trilliarde Seiten haben. Die Würfel fallen runter und müssen beim ersten Mal richtig liegen [Q].

Berühmte Physiker, die diese Komplexität erkennen, nicht gläubig sind, aber die Meinung vertreten, dass hinter dieser unwahrscheinlichen Ordnung etwas Intelligentes stehen muss, sind zum Beispiel Albert Einstein: Zitat „Der Alte [Gott] würfelt nicht.“ [Q], Niels Bohr oder Paul Davies. Physiker, die Gott dahinter sehen, sind z.B. Isaac Newton, Galileo Galilei, James Maxwell oder Max Planck. Und selbst Charles Darwin schloss nicht aus, dass ein Schöpfer „Startbedingungen“ gesetzt haben könnte und bezeichnete sich am Ende seines Lebens als Agnostiker [Q].

Diese Unwahrscheinlichkeit weist stark auf eine höhrere Intelligenz hin, beweist sie aber nicht endgültig: Würde diese Feinabstimmung nicht bestehen, könnten wir uns auch keine Gedanken über sie machen, da wir nicht existieren würden.

2. Entstehung der Welt

Nehmen wir an, das Universum ist zufällig lebensfreundlich und richten den Blick auf die Entstehung der Welt:

Es ist wichtig, den Unterschied zwischen „Beobachtungswissenschaft“ (empirische) und „rekonstruktiver Wissenschaft“ (forensische) klar zu erkennen [Q]. Beobachtungswissenschaft basiert auf wiederholbaren Experimenten und direkten Messungen, die überprüfbare und belastbare Beweise liefern. Sie ermöglicht somit ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit.

Rekonstruktive Wissenschaft formt aus Spuren, Indizien und Modellen ein Bild der Vergangenheit. Doch je tiefer sie in die Zeit zurückblickt, desto unschärfer wird dieses Bild – und desto anfälliger wird es für neue Deutungen [Q][Q]. Während das Römische Reich vor 2000 Jahren durch vielfältige Quellen gut belegt ist, ist die Annahme, dass Leben seit 4,5 Milliarden Jahren existiert keine gesicherte Erkenntnis.

Daher sollten die Ergebnisse der rekonstruktiven Wissenschaft nicht denselben Stellenwert erhalten wie die der Beobachtungswissenschaft, auch wenn der Begriff „Wissenschaft“ in der Öffentlichkeit eher einheitlich verwendet wird. Wissenschaft ist im Kern neutral, während dessen Deutung oft durch die Weltanschauung des jeweiligen Wissenschaftlers beeinflusst ist.

2.1 Methodik

Es ist absolut richitg, die Realität möglichst natürlich zu erklären und nicht bei jeder Unverständlichkeit auf etwas Übernatürliches verweisen (tja, ist halt Gott), da wir sonst unseren menschlichen Erkenntnisfortschritt beschneiden würden. Aber wenn man im Vorhinein alles Übernatürliche ausschließt und die Erklärung allein natürlich sein darf, sind unsere Methoden darauf ausgerichtet, Übernatürliches gar nicht erst erfassen zu können. Und gerade in unseren Kapiteln „Nahtoterfahrungen“ und „dokumentierte Heilungen“ hat diese Methodik wenig aussagekraft. Der Satz „Übernatürliches [Gott] lässt sich naturwissenschaftlich-natürlich nicht beweisen“ hat die gleiche Aussagekraft wie „Wasser ist nass“. Wenn man bei einem Tatort Spurensicherung macht und von vornherein ausschließt, dass ein Verbrechen stattgefunden hat. Ist es dann noch ein Wunder, dass jedes Gerichtsgutachten nur einen natürlichen Tod beschreibt?

2.2 Urknalltheorie

Die Urknalltheorie wird häufig als Tatsache gelehrt, wärend sie eigentlich in vielen fundamentalen Punkten der Realität widerspricht: Zum Beispiel in der „Baryonenasymmetrie“ [Q]: Nach den Gesetzen der Physik muss bei einem Ereignis wie dem Urknall zwangsläufig gleich viel Materie und Antimaterie entstehen. Das Problem: Treffen Materie und Antimaterie aufeinander, löschen (annihilieren) sie sich vollständig aus und werden wieder zu Energie (Protonen). Es bliebe nichts übrig. Doch unser Universum besteht fast ausschließlich aus Materie. Das bedeutet, dass beim Urknall ein Überschuss an Materie gegenüber Antimaterie hätte entstehen müssen. [Q]

Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler am Teilchenbeschleuniger CERN ein Ungleichgewicht nachzuweisen. Jedoch sind die Ergebnisse immer konstant und eindeutig: Egal wie präzise die Messungen sind, es entsteht stets exakt gleich viel Materie wie Antimaterie. Das ist keine offene Frage mehr, sondern ein bestätigter, grundlegender Befund: Die bewiesenen physikalischen Prozesse erlauben keinen Materieüberschuss, [Q] wodurch viele Hypothesen aufgestellt werden, welche aber haltlos sind: Zum Beispiel die sogenannte CP-Verletzung: Dabei zeigen Teilchen und Antiteilchen minimale Unterschiede in ihrem Verhalten – aber eben nicht in ihrer Entstehung. Dieser Effekt ist zudem so schwach, dass er den großen Überschuss an Materie im Universum bei weitem nicht erklären kann.

Woher weiß man, dass diese Antimaterie nicht einfach an einem anderem Ort ist? In so einem Fall müsste es ganze Galaxien aus Antimaterie geben. Und an den Grenzbereichen zwischen diesen Antigalaxien und normalen Galaxien würden durch ständige Annihilation (auslöschen der Materie) helle Strahlungsausbrüche entstehen. Doch diese sehen wir nirgends.

Das Urknallmodell ist zudem keine Erklärung für den „Beginn“ selbst: [Q] Es setzt eine sogenannte Singularität voraus: ein Zustand, in dem Dichte, Temperatur und Raumzeit unendlich sind. [Q] So eine Singularität ist kein realer Zustand, sondern das Eingeständnis, dass der Beginn physikalisch nicht erklärbar ist.  Problematisch ist auch die Frage nach dem „Davor“. Die Standardkosmologie weicht aus mit der Behauptung, dass die Zeit selbst erst mit dem Urknall entstanden sei [Q]. Eine Aussage, mit der die Frage nach der Herkunft des Universums nur ausgeklammert wird. Kurz gesagt: Die Urknalltheorie erklärt nicht, wie das Universum entstand, [Q] denn sie nimmt einen Beginn an, der sich der Erklärung entzieht.

Angenommen, das Universum wäre von alleine entstanden, gibt es zudem noch das Flachheitsproblem [Q][Q], das Horizontproblem [Q] und das Strukturproblem [Q][Q]. Sie Beschreiben Eigenschaften des Universums, welche ähnlich wie bei den Naturkonstanten extrem perfekt abgestimmt sind. Diese lassen sich im Rahmen des Urknallmodells nur durch ergänzende, aber unbelegte Hypothesen wie z.B. kosmischer Inflation [Q] erklären.

Alles in allem bleibt die wissenschaftliche Erklärung der Entstehung des Universums ohne einen Schöpfer in zentralen Punkten nicht nur unvollständig, sondern in entscheidenden Aspekten nicht mit der Realität vereinbar.

2.3 Evolution

Evolutionäre Entwicklung und Gott sind gar kein Widerspruch: Angenommen es gibt einen Intelligenten Entwickler, dann würde er doch den Lebewesen, von der Zelle an, die Möglichkeit geben, sich an die Umgebung (Temperatur, Wasserverfügbarkeit, PH-Wert, Lichtintensität oder Krankheitserregern) anzupassen, oder?

Die rekonstruktive Wissenschaft erklärt heute mit dieser logischen, notwendigen Anpassbarkeit eine Entstehungstheorie vom vielfältigen Leben über 4 Milliarden Jahre, anstatt mit einem Schöpfer, der diese Vielfalt vor tausenden Jahren auf einmal geschaffen hat. Fair! Jedoch gibt sie dieser Erklärung in einigen Dingen zu viel Wert: Bei der Entwicklung von einer Zelle zu einem Tier gibt es Gewisse Systeme, (z.B. Blutgerinnungssystem oder Immunsystem) die so komplex und fein abgestimmt sind, dass deren „Zwischenstände der Entwicklung“ nur Ballast für den Körper wären und deshalb eher ausselektiert werden würden [Q][Q], weshalb die Wissenschaft von der unbelegten Theorie ausgehen muss, dass diese früher eine andere Funktion hatten. Zudem gibt es große Sprünge in dem theoretischen Evolutionsverlauf, welche sich durch einen unvollständigen Fossilienbefund zeigen [Q]. Aber: Der Weg von einer Zelle bis hin zu allem Lebendigen ist durch natürliche Selektion vorstellbar. Dadurch erscheint der Eindruck, dass der Weg von Materie zu einer lebenden Zelle nur eine „Kleinigkeit“ gewesen sein muss.

Dies ist aber eine falsche Schlussfolgerung: Von einer Zelle an kann sich Leben logisch weiter selektieren, aber Materie allein „selektiert“ sich nicht logisch weiter. Folglich müsste ein gewisser Mindestzustand einer Zelle zufällig entstanden sein. Warum dies nicht möglich ist, möchten wir nun aufzeigen:

2.4 Abiogenese (Entstehung einer einzigen Zelle)

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass selbst die erste sogenannte „Urzelle“ keineswegs bloß aus einfacher Biomasse besteht, sondern vielmehr einer organisierten Megafabrik gleicht. [Q]

Der folgende Text erklärt, dass die „Grundbausteine“ für eine Zelle (z.B. biologisch nutzbare Kohlenhydrate) nicht zufällig entstehen konnten: Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass das prebiotische (=bevor Leben existiert) Entstehen biologisch nutzbarer (homochiraler) Grundbausteine für Zellen (z. B. DNA, Kohlenhydrate oder Nukleinsäuren) ein kontinuierliches, aktives Eingreifen in die Verkettung der Atome und Moleküle erfordert [Q]. Natürlich soll die Synthese im Labor zeitlich millionen Jahre widerspiegeln, jedoch sind bei diesen Vorgängen verschiedene, sich teilweise ausschließende Reaktionsbedingungen notwendig: Temperaturbereiche von –78 °C bis +100 °C, Druck von Vakuum bis zu 2 Bar, unterschiedliche Atmosphären (z. B. N₂, Ar, O₂), schlagartige Änderungen des pH-Werts (0,5 bis 9,5), Trocken-Nass-Zyklen, Kopplung mit energiereichen Reaktionen sowie das Hinzufügen und Entfernen vieler verschiedener Stoffe [Q][Q]. Das Problem: diese Bedingungen können nicht umittelbar hintereinander am gleichen Ort existieren [Q]. Ebenso ist es auch entscheidend, dass die vielen Reaktionsbedingungen zeitlich korrekt und in der richtigen Reihenfolge ablaufen, da sonst der entstehende Stoff sofort wieder zerfällt. Die Ausbeute dieser synthetischen Verfahren, waren zudem nicht nur gering, sondern die Produkte waren zudem biologisch unbrauchbar (nicht homichiral) [Q].

Eine noch endgültigere, ehrliche Grenze wissenschaftlicher Erklärbarkeit ist die zufällige Entstehung von DNA: Die DNA kommt einem Informatikcode gleich, bei dem jedes Zeichen an der richtigen Stelle stehen muss, weil es sonst einen Defekt gibt. Damit eine primitive „Urzelle“ funktioniert, benötigt dessen DNA mindestens 580.000 Basenpaare, die „richtig programmiert“ sein müssten [Q][Q]. Diese Urzelle wäre durch viele fehlende Komplexe Systeme dann aber immer noch darauf angewiesen, dass ihre Umgebung ihr notwendige Stoffe (Aminosäuren, Nukleotide, Lipide, Vitamine, Cofaktoren, Zucker/ATP, Ribosomen und tRNAs) zur Verfügung stellt sowie auf eine Umgebung mit der richtigen Temperatur, Druck und konstantem PH-Wert und Salzkonzentration [Q]. Die reduzierteste „Urzelle“ kann somit eigentlich nur unter Laborbedingungen überleben und würde für eine Umgebung in der Natur wesentlich mehr Komplexität benötigen.

Aber selbst die Wahrscheinlichkeit dieser minimalen 580.000 Basenpaare kann man damit vergleichen, dass ein Affe auf einer Schreibmaschine tippt und dabei aus Zufall ein Lexikon perfekt, vollständig, fehlerfrei und alphabetisch sortiert aufschreibt. Wobei aufgrund der Unwahrscheinlichkeit der Entstehung von den Ausgangsstoffen und dessen Verkettung jeder „Tipp“ erst mit einer astronomisch geringen Wahrscheinlichkeit durchkommt.

Ein Ausweg aus dieser Unwahrscheinlichkeit, den die Wissenschaft aufzeigt ist die RNA-Welt-Hypothese, bei dieser nicht direkt eine DNA existieren muss, sondern sich erst eine RNA bildet: Bei einer RNA sind etwas weniger Verbindungen nötig, damit die natürliche Selektion beginnt. Jedoch verbindet sich die RNA ohne Enzyme oder spezielle Schutzstoffe von Laboren falsch [Q][Q]. Dazu kommt, dass die RNA sich danach nicht wirklich vervielfältigen kann, weil sie durch ihre Instabilität sofort eingefroren werden müsste, um nicht direkt wieder zu zerfallen [Q]. Zudem bräuchte diese RNA dann zum Vervielfältigen ebenso eine laborgleiche Umgebung (sie benötigt hinzugefügte, aktivierte Nukleotide, Energiezufuhr, Katalyse, pH-Schwankungen, Schutzstruktur und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Wasser [Q].

Auch wenn die Wissenschaft den Bauplan einer Zelle abgucken kann, sind Labore weit davon entfernt, künstliches Leben aus Materie zu erschaffen [Q]. Warum glauben dann 72 % der Befragten in einer Umfrage, dass die Wissenschaft in der Lage ist, auf einem präbiotischen Weg (ohne Bestandteile von Lebendigem, z.B. Enzyme) Leben zu erschaffen?  [Q]

2.5 intransparentes Bild der Wissenschaft

Nach außen zeigt sich ein recht intransparentes Bild der Wissenschaft. Beispielsweise wird in den Schulbüchern das Miller-Urey-Experiment gelehrt, welches  aufzeigt, dass Aminosäuren unter urzeitlichen Bedingungen hätten entstehen können. Doch dort gibt es das Problem der Homochiralität: Bei dem Experiment entsteht ein Gemisch („Racemat“) aus „L“ und „D“ Varianten [Q]. Das Problem ist, dass die Biologie nur die „L“ Variante nutzen kann und diese beiden sich niemals aus Zufall trennen, sondern durch ein von Menschen gesteuertes, komplexes Verfahren getrennt werden müssen, welches in der Natur nicht möglich ist [Q]In den Universitätsbüchern, Schulbüchern und in Wikipedia steht jedoch [Q], dass „im Miller-Urey-Experiment brauchbare Grundbausteine fürs Leben erzeugt wurden“.

Im Zusammenhang mit der Abiogenese sind auch weitere Erkenntnisse über die Entstehung von z.B. Eiweißen recht unbekannt: Aminosäuren verbinden sich falsch, wenn keine „Fmoc-Schutzgruppen“ genutzt werden [Q]. Ohne existierende Enzyme spalten sich Aminosäuren auf, anstatt sich richtig zu verketten [Q]. Es besteht zudem eine immense Unwahrscheinlichkeit, dass sich die richtige Anzahl an Aminosäuren in der richtigen Reihenfolge mit der richtigen Faltung zusammensetzt, sodass es nutzbar ist [Q]. Bei den anderen „Grundbausteinen“ (die eine Zelle benötigt: Monosaccharide, Kohlenhydraten, Nukleotiden und Nukleinsäuren) ist das  Resultat der Synthesen („Racemat“) noch biologisch (homochiral) unbrauchbarer und die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich richtig verketten, bewegt sich gegen Null [Q][Q].

Unserer Meinung nach beobachten wir eine starke Euphorie in Berichten, in denen behauptet wird, die Entstehung der Welt funktioniere ohne Gott. Die Schlagzeile (oben) kommt aus einer Zeitschrift und beschreibt einen Artikel [Q], in dem ein Wissenschaftler behauptet, er hätte „künstliches Leben erschaffen“, während er nur die DNA von einer lebenden Zelle in eine andere Zelle kopiert hatte[Q]. Als ein Professor eine nachträgliche Anpassung eines Artikels angefragt hat, wurde diese ignoriert [Q]. Widersprüche zu bestehenden Theorien wecken wenig Interesse und bekommen kaum Aufmerksamkeit. Angenommen, es gibt einen Gott. Könnte es nicht sein, dass Menschen durch hinwegsehen über Informationen und hohen Unwahrscheinlichkeiten ein Weltbild ohne Gott aufbauen? Wie sollen dann Universitäten, Schulen und Medien ein realistisches Bild vermitteln? 

Hier drei Auszüge von bekannten Sendungen, welche  ein intransparentes Bildes beim Thema Abiogenese vermitteln:[Q][Q][Q] 

3. nicht notwendige Schönheit

Man nehme nun an, diese Zelle sei zufällig entstanden und hat sich über eine lange Zeit zu dieser überdimensionalen Vielfalt von Amphibien, Vögeln, Fischen, Säugetieren, Insekten, Spinnen, Reptilien, Würmern, Quallen, Moosen, Farnen, Algen, Nadelbäumen, Laubbäumen, Blütenpflanzen, Gräsern und Pilzen entwickelt sowie die extreme Vielfalt an gut schmeckendem Essen, welches diese Pflanzen hervorbringen.

Warum ist die Natur dann so über das Notwendige hinaus schön? Farbenpracht, Musik, Geräusche, Mathematik, Harmonie, Düfte, Texturen, Lichtspiele, geometrische Muster wie der goldene Schnitt. All diese Ordnung ist weder notwendig noch selbstverständlich, auch wenn wir uns dran gewöhnt haben. Der Gedanke ist zwar abstrakt, aber selbst die Ordnung der Mathematik müsste nicht so existieren, wie sie es tut. Ordnung und Schönheit finden wir auch in der Unbelebten Welt, dessen Ordnung folgich schon immer hätte da sein müssen: „Was nicht lebt, selektiert sich nicht“: Symmetrie der Schneeflocken, Kristalle, Regenbögen, Felsketten, Sonnenuntergänge, Sternenhimmel und -Schnuppen, Lavaflüsse, Gesteinsvielfalt, Perlen, Polarlichter und selbst die Jahreszeiten: Die Neigung der Erde hat nicht jeder Planet, wodurch man annehmen muss, dass Leben zufällig auf genau dem Planeten mit der perfekten Neigung zur Sonne entstanden ist. Bei allen diesen Dingen kann die Wissenschaft bis zur Atomaren Ebene erklären, wie diese Ordnung funktioniert (z.B. Lichtbrechung beim Regenbogen). Jedoch kann sie niemals erklären, warum es so eine überwältigende MENGE an Ästhetik überhaupt auf einmal gibt.

Die Wissenschaft beschreibt [Q] immer wieder, wie unwahrscheinlich es überhaupt ist, dass Leben entsteht: Für Leben braucht es flüssiges Wasser, die richtige Entfernung zur Sonne, eine Atmosphäre, passende Gravitation, wichtige Elemente, ein Magnetfeld, geologische Aktivität, eine stabile Umlaufbahn und Schutz vor Einschlägen. Dass aus der kaum vorstellbaren Unwahrscheinlichkeit, dass Leben überhaupt existiert, eine solch gewaltige und grenzenlose Vielfalt an Lebensformen hervorgegangen ist, lässt einen doch unweigerlich staunen, oder nicht? Wenn Leben von alleine entstanden wäre, müsste es dann nicht viel einfacher aufgebaut und leichter zu erklären sein? Und wäre es unter dieser Annahme nicht deutlich logischer, dass zumindest einfache Lebensformen auch auf anderen Planeten zu finden sind?

Die Welt gehorcht konstanten, universellen Naturgesetzen. Warum sollte ein chaotisches Universum von sich aus gesetzmäßig sein? Nachdem eine Raupe sich verpuppt hat, löst sie sich fast vollständig auf. Mithilfe von Information entstehen dann komplett neue Organe, Flügel, Augen, Beine und Sinnesapparate. Jede Zelle weiß, was sie werden soll und wann genau. Das Problem ist, dass die Evolution nicht mit Planung arbeitet. Der Zwischenschritt zwischen Raupe und Schmetterling müsste überlebensfähig sein. Aber dieser Zwischenschritt wäre nur eine Raupe, die sich zersetzt oder ein Schmetterling mit fehlenden Organen oder Flügeln. Stattdessen ist in der DNA präzise beschrieben, wann bestimmte Gene abgeschaltet und andere aktiviert werden [Q].

Um die Wahrscheinlichkeit für unsere Welt vorstellbar zu machen, stelle man sich einen Porsche 911 vor. Ein Mensch sagt: „Da steckt ein intelligenter Designer und Erbauer hinter, welcher sich diese schöne Form ausgedacht, das Material beschafft, bearbeitet und zusammengestellt hat“ Ein anderer Mensch sagt: „Guck mal, hinter dem Auto ist ja ein Berg, also könnte von diesem eine Menge Stahl, Aluminium, Kupfer, Gummi, Schaumstoff, Glas, Öl und Benzin heruntergerollt sein und sich von alleine und zufällig in diese wunderschöne Form begeben haben.“ Dieser Mensch sagt: „Ich glaube an diese unendliche Unwahrscheinlichkeit, weil es ja auch unendlich viele andere Berge mit den gleichen Materialien darauf geben könnte, welche heruntergerollt sind, aber diese Ordnung in den anderen Fällen nicht entstanden ist. Wir würden uns ja auch nicht fragen, wie der Porsche 911 entstanden ist, wenn wir ihn nicht sehen würden“

Ein realistischeres Beispiel: Hurricanes haben viel Zeit, Energie und Material zur Verfügung, doch egal wohin wir schauen, gab es nie etwas Geordnetes, nicht mal einen Buchstaben oder gar eine Hütte, welche aus Zufall entstanden ist [Q]. Wir erkennen hinter entstehender Ordnung und Schönheit immer eine Intelligenz.

Wie oft hören wir in Naturdokus: „diesen Morphofalter, Papagei, Pfau, Schneeleopard, und diese Erdbeeren, Mangos, Wassermelonen, Orangen und Blumenvielfalt, das hat die Evolution aber schön gemacht“ Wir finden Ordnung und Schönheit, wohin wir schauen. Klar ist es so, wie es ist, aber warum dann so weit über das Notwendige hinaus?

3.1 „Wissenschaftliche Forschung widerlegt Gott“

Es gibt ein atheistisches Argument, welches uns lange beschäftigt hat: Menschen haben schon immer das für sie Unerklärliche, wie z.B. Donner, mit einem ausgedachtem Gott erklärt, z.B. Zeus. Durch wissenschaftliche Erkenntnis sehen wir aber, dass dies ein Phänomen der Natur ist. Führt man diese Denkweise weiter, würde die Wissenschaft die Vorstellung von Gott immer weiter widerlegen, je weiter sie forscht. Dieser Schlussfolgerung stimmen wir zu. Aber: Wenn nur ein Gott echt sein würde, gibt es folglich viele nicht-echte, menschenausgedachte Götter. Das etwas Nicht-Echtes widerlegt werden kann, ist ja logisch, es ist ja nicht echt. Aber je mehr wir forschen und je mehr Komplexität und Ordnung wir erkennen, desto besser wird die Glaubwürdigkeit eines Schöpfers ersichtlich: In unseren Filmen und Serien sind die von uns ausgedachten „Götter“ mathematisch messbar (z.B. durch Kraft), weil sie in unser Physik, Raum und Zeit existieren. Beginnt wahre Göttlichkeit aber nicht dort, wenn Gott nicht mehr Teil der Welt (Donner), sondern etwas Übergestelltes, Übernatürliches ist und sich durch eine übernatürlich komplexe Schöpfung und übernatürliches Eingreifen (z.B. Wunder oder Heilungen) zeigt? Wäre ein Gott nicht umso göttlicher, wenn Menschen ihn aus ehrfürchtigem Respekt achten – und nicht aus Angst, weil er sich ihnen durch Schönheit und Ordnung der Natur sowie durch eine beziehungsorientierte Weise zeigt, anstatt als machtvolles Wesen in der Welt aufzutreten, das seine Kraft willkürlich zur Schau stellt oder sogar zum eigenen Vergnügen einsetzt?

Die atheistische Aussage: „Ja, ich weiß nicht, woher die Materie kommt. Aber wenn Gott die Materie gemacht hat, wo kommt dann Gott her?“ finden wir logisch zu beantworten, weil wir ja durch die Übernatürlichkeit der Ordnung von einem übernatürlichem Ursprung reden. So ein „übernatürlicher Gott“ ist nicht an unsere Physik, Zeit oder Raum gebunden, sonst wäre er ja nichts Übernatürliches. Etwas Übernatürliches hat nicht die Notwendigkeit, zu entstehen.

4. Nahtoterfahrungen

Wenn naturalistischer Atheismus wahr wäre, dann gäbe es Übernatürliches [Gott] definitiv nicht. Dann würde der Mensch 80 Jahre leben und danach wäre alles vorbei. Wenn zum Beispiel der biblische Gott existieren würde, käme nach dem Leben ein Jenseits nach dem Tod, das jeder, absolut jeder Mensch erleben würde: ob aus Bangladesch, Belgien oder Bremen, ob Senior, Schüler oder Säugling. Ob diese Menschen an diesen Gott glauben oder nicht.

Wen die Methodik der Wissenschaft zulässt, dass Übernatürliches existieren kann, sind Nahtoterfahrungen ein starker Beweis für Übernatürliches [Q]. Durch unsere Medizin und riskanten Operationen mit Herzstillständen gibt es immer mehr Fälle, in denen Menschen für einige Minuten nachweislich keinen Herzschlag und keine messbare Hirnaktivität hatten, wodurch eine allein biologische Erklärung durch neurologische Gehirnströme schwierig ist [Q]. Hinzu kommt, dass Unser Gehirn für bildliche Vorstellungen sehr viel Energie benötigt. Zum Vergleich: Unser Gehirn verbraucht 20 Prozent der Gesamtenergie vom Körper.

Die aussagekräftigsten Fälle sind die, wo Menschen ohne messbare Hirnaktivität beschreiben, wie sie ihren Körper von oben sahen und nachdem sie reanimiert wurden, Details aus dem Raum, der Operationshandlung und der Gespräche klar beschreiben konnten, die sie unmöglich hätten sehen oder hören können, vor allem aus der Deckenperspektive [Q]. Drei Beispiele, die nicht mehr einem Hinweis, sondern einem Beweis für eine Seele gerecht werden, da solche Fälle sich widerholen und durch fehlende Hirnaktivität messbar sind:

-Pam Reynolds (1991) wurde bei einer Operation das Blut aus dem Kopf entlassen und war zeitweise klinisch tot, das EEG zeigte keine Hirnaktivität. Zudem trug sie Ohrstöpsel mit  lauten „Klickgeräuschen“ zur Kontrolle der Hirnstammreflexe und die Augen waren verbunden. Sie berichtete von den Gesprächen der Chirurgen über „zu kleine Arterien im Bein“, sie beschrieb sehr genau ein Werkzeug mit wechselbaren Aufsätzen, verwahrt in einem Werkzeugkasten und dass am Ende des Eingriffes das Lied „Hotel California“ abgespielt wurde. Alles von den Chirugen bestätigt und dokumentiert [Q][Q].

-ein Patient der Studie „Awereness during Resuscitation“ (2014) konnte in der Phase des Herzstillstandes ohne Hirnaktivität genau die räumliche Aufstellung der Beteiligten sowie den Arzt beschreiben, welcher ihn operiert hatte (obwohl dieser vor der Narkose nicht da war). Zudem beschrieb er die automatisierte Sprachanweisung des Defribrillators [Q][Q].

-Howard Storm (1985) wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert und es wurde dort keine Hirnaktivität mehr gemessen. Auch er berichtete, dass er sich von seinem Körper entfernte und den Krankenhausraum „von oben“ sah. Er konnte detaillierte Gespräche der Ärzte, das OP-Personal und die Geräte richtig beschreiben, welche dann bestätigt wurden [Q][Q].

Außer den Körperaustrittphänomene gibt es dann noch die Erfahrungen vom „Übernatürlichen“, welche sich signifikant oft wiederholen. In der Vielzahl der Erfahrungen berichtet ein Teil von entsetzlich negativer Dunkelheit und das Fallen in ein Schwarzes Loch und ein anderer Teil von einem Gefühl des Friedens, das „Licht am Ende des Tunnels“, einem abgespielten Film des Eigenen Lebens (häufig mit großen Schuldgefühlen und aus der Sicht anderer Menschen, die man verletzt hat) oder Begegnung mit vorher Verstorbenen [Q].

Diese Phänomene wurden so dermaßen häufig übereinstimmend berichtet, dass man sie als Kriterium nimmt, um künfitge Nahtoderfahrungen einzuschätzen. Und je näher die Menschen dem endgültigem Tod nahe waren, desto mehr Merkmale weisen Nahtoterfahrungen auf. Wie kann eine analphabetische Schneiderin aus Nigeria etwas so Ähnliches erleben wie ein hinduistischer Bauer, wie eine muslimische Hausfrau, ein Agnostiker aus Finnland oder ein atheistischer Chemiker?

Wären Nahtoterfahrungen bloß Vorstellungen ihrer jeweiligen Kultur, dann müsste es ja in jeder Region und Bildungsschicht komplett unterschiedliche Erlebnisse geben und ein Atheist müsste völlig andere, grundverschiedene Dinge erleben als ein Buddhist, eine Christin oder ein Hinduist.

Erklärungsansätze, die auf Restsauerstoff im Gehirn basieren, sind insbesondere bei langen Nahtoderfahrungen schwierig, da Betroffene von außergewöhnlich klaren Wahrnehmungen berichten. Eine materialistische Erklärung setzt jedoch für diese geistige Klarheit einen hohen Energieaufwand im Gehirn voraus – ein Zustand, der nicht dauerhaft aufrechterhalten werden kann.

Es gibt einige Fälle, in denen Christen für Menschen ohne Herzschlag und Hirndurchblutung gebetet haben und diese nach einer deutlich längeren Zeit wieder zurückgekommen sind. Dabei muss man Bedenken, dass das Gehirn nach 20 Minuten ohne Durchblutung so irreversibel beschädigt ist, dass der Mensch nicht mehr klar denken kann, aber diese Menschen nach über 80 Minuten, ohne Kühlung ihres Körpers, keine Schäden hatten und normal weiterleben konnten, was wissenschaftlich absolut unmöglich ist. [Doku: ein Mensch ist 85min tot, bis seine Frau betete]

Ein bemerkenswertes Beispiel ist ein christlicher Prediger, welcher nach einem Unfall 90 Minuten lang keinen Herzschlag hatte, dann aber ein Angehöriger neben ihm betete und der Prediger wieder zum Leben kam und ebenfalls keine Hirnschäden hatte. Seine Erfahrungen, wenn man ihm denn glauben will, kann man in dem Buch „90 Minuten im Himmel“ lesen und sich ein Bild davon machen, ob dieser Mensch sich das nur ausgedacht hat. [Q]

5. Aber, Welcher Gott?

Es gibt noch weitere Hinweise und Beweise für „Gott“, jedoch möchten wir die Frage, welcher Gott tatsächlich existiert, vorziehen, da die folgenden Punkte mit dem nun beschriebenen Gott zusammenhängen (z.B. Heilungen nach Gebet von Christen). Ein großer Beweis für den christlichen Gott ist die Bibel. „Toll“ haben auch wir uns im ersten Moment gedacht, was ein schwaches Argument! Da kann doch auch der Hinduismus, Islam oder Atheismus kommen, ein Buch schreiben und sagen: „Deshalb ist meine Religion richtig!“ Doch einige Eigenschaften sowie die Entstehung dieses Buches zeigen auf einen übernatürlichen Ursprung:

Unten in dieser Grafik sind mit grauen und weißen Streifen die einzelnen Bücher der Bibel dargestellt. Die Bibel ist ja nicht EIN Buch, sondern eine Zusammenstellung aus 66 einzelnen Büchern, welche nachweislich innerhalb von 1200 Jahren von verschiedenen Menschen aufgeschrieben wurden, die zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben [Q]. Unter anderem stellen diese Halbbögen Prophezeiungen dar, welche auf der linken Seite des jeweiligen Bogens aufgeschrieben wurde und sich auf der rechten Seite des Bogens erfüllt hat und aufgeschrieben wurde.

1. Bsp. In dem Buch Micha 5 Vers 1-2 [Q], welches nachweislich 700 v. Chr. geschrieben wurde, wird prophezeit, dass der Messias [Jesus] in Bethlehem geboren werden wird. 700 Jahre später passiert dies auch [Q].

2. Bsp. Psalm 22 [Q], welcher 1000 vor Chr. geschrieben wurde, wird prophezeit, dass der Messias [Jesus] ermordet wird. Bemerkenswert ist, dass er auf eine Tötungsart hinweist, welche es zu dem Zeitpunkt nicht einmal gab, sondern erst 700 Jahre später, 300 v. Chr. bei den Römern eingeführt wurde: Kreuzigen mit angenagelten Händen und Füßen [Q]. Die Kreuzigung selbst ist ebenfalls von vielen nicht-biblischen Quellen historisch belegt [Q].

Von dieser Art gibt es fast 2000 erfüllte Prophezeiungen, [Q] welche innerhalb der Bibel erfüllt werden. Aber es gibt auch Prophezeiungen, dessen Erfüllungen sogar nicht mal in der Bibel stehen, sondern ausschließlich durch nicht-biblische Quellen belegt sind:

1. Bsp. Im Buch Hesekiel [Q] wird prophezeit, dass die Stadt Tyrus von mehreren Eroberern angegriffen, zerstört und „am Ende ins Meer geworfen“ wird. Dies geschah auch und 250 Jahre später ließ Alexander der Große die Stadtmauern nach der Zerstörung ins Meer werfen, um einen Damm zu bauen, was durch historische und archäologische Quellen belegt ist [Q][Q].

2. Bsp. Im Buch Jesaja 44-45 [Q]wird prophezeit, dass ein Herrscher das Volk Israel aus dem babylonischen Exil befreien und ermöglichen wird, die Stadt wieder aufzubauen. Besonders eindrucksvoll ist, dass sogar der Name vom Herrscher: „Kyros“ vorhergesagt wird. 150 Jahre, also 5 Generationen, trat alles so ein und ist historisch gut belegt [Q][Q].

Natürlich kann jedes Buch einfach tausende Dinge prophezeien, von denen einige eintreffen. Jedoch gibt es in der Bibel etwa 2500 ausgesprochene Prophezeiungen, von denen fast 2000 erfüllt wurden [Q]. Natürlich kann man einige Erfüllungen anders interpretieren, aber es gibt kein deutliches Beispiel, wo etwas Vohergesagtes falsch eingetroffen ist. Die Bibel prophezeit zudem, dass Jesus wieder auf die Erde kommen wird [Q] und die restlichen 500 Prophezeiungen noch in der heutigen Zeit bis zu diesem Zeitpunkt erfüllt werden. Beispiele von Prophezeiungen, die gerade erst erfüllt wurden:

1. Bsp. In 5. Mose 28,64 wird 1200 v. Chr. prophezeit, dass das jüdische Volk sich zerstreuen wird, was auch 600 v. Chr. und 70. n. Chr geschieht. In 5. Mose 30,3-5 wird dann prophezeit, dass das jüdische Volk später wieder im eigenen Land gesammelt wird. 1948 wurde diese Prophezeiung bei der Gründung des Staates Israels erfüllt, wodurch viele Juden in ihr Land zurückzogen. Zudem wird in Jesaja 66,8 prophezeit, dass das „Land an einem Tag geboren wird“ und tatsächlich wurde der Staat innerhalb eines Tages gegründet und wurde noch in der selben Nacht von der USA und Sowjetunion anerkannt. [Q]

2. Bsp. In Matthäus 24,14 wird prophezeit, dass das Evangelium in der ganzen Welt verkündet werden wird. Heute ist die Bibel in über 3.500 Sprachen übersetzt und das mit großem Abstand meistgedruckte Buch der Menschheitsgeschichte. [Q][Q] Was einst unvorstellbar war – etwa weltweite Verbreitung über das Internet – ist heute Realität: Selbst in Ländern mit Christenverfolgung sind Bibeltexte und Predigten digital zugänglich. Trotz massiver Risiken und Widerstände setzen sich weltweit Menschen, teils unter Lebensgefahr, dafür ein, das Evangelium weiterzugeben – wie es die Prophezeiung beschreibt.

Verschiedene antike Schriftfunde, wie z.B. vom Toten Meer, [Q][Q] beweisen, dass diese Prophezeiungen nicht nachträglich angepasst wurden, weil sie exakt mit den bekannten Schriften übereinstimmen.

5.1 übernatürliche Dimension der Bibel

Es ist bemerkenswert unwahrscheinlich, dass die 66 Bücher in den 1200 Jahren überhaupt inhaltlich schlüssig sind, wiederkehrende Motive und einheitlich zentrale Themen beschreiben. Es kommt deshalb ein so übernatürlicher Anspruch auf, da nicht jeder Mensch, der es mitgeschrieben hat, alle anderen Bücher kannte und diese Schreiber aus unterschiedlichen Kulturen, Orten und Sozialständen kommen (Könige, Handwerker, Bauern, Gebildete, Zollbeamte).

Das Christentum ist die weltweit größte Religion [Q] und eine Tatsache, die für uns ebenfalls mehr Verständnis in die Sache gebracht hatte ist, dass die zweitgrößte Religion, der Islam sowie auch das Judentum in einer gewissen Art an den gleichen Gott, Schöpfungsgeschichte und Propheten der Bibel glauben, aber dann doch völlig unterschiedlich sind. Der Hauptunterschied ist, dass diese Religionen Jesus nicht als Gottes Sohn ansehen und somit auch nicht glauben, dass dieser gekreuzigt wurde und nach 3 Tagen wieder auferstanden ist.

Aber Neun Schriften, darunter der Korintherbrief mit 500 genannten Augenzeugen, bezeugen, dass Jesus wieder gelebt hatte. Dessen Autoren glaubten an Gott, was angesichts des Erlebnisses auch kaum überrascht. Es gibt aber auch außerbiblische Quellen, z.B. von Flavius Josephus [Q], Mara bar Serapion, Tacitus [Q], Sueton, Lucian von Samosata oder Plinius der Jüngere, die bezeugen, wie fest diese Zeugen an die Auferstehung von Jesus glaubten, obwohl ihre Bewegung nach der Kreuzigung eigentlich hätte zerbrechen müssen [Q]. Dass Jesus einzelnen Menschen und Gruppen begegnet ist, ist historisch generell gut belegbar. Es ist deshalb so aussagekräftig, weil diese Gruppen teilweise voneinander unabhängig waren und Begegnungen in Gruppen subjektive Halluzinationstheorien ausschließen. Ebenfalls gibt es keine einzige Quelle aus dem 1. oder 2. Jahrhundert, welche den Diebstahl des Leichnams oder ein Lügen der Jünger beschreibt.

Bemerkenswert ist, dass diese Schriften zur Lebenszeit von Augenzeugen entstanden sind. Jesus wurde nachweislich 33 n. Chr. gekreuzigt und die bezeugenden Schriften wurden weitgehend zwischen 50–95 n. Chr. verfasst. Damit fielen die ersten schriftlichen Zeugnisse in die Lebenszeit derjenigen, die Jesus erlebt hatten. Somit hatten Leser die Möglichkeit, Aussagen zu überprüfen. Das gab es weder im Islam, noch im Hinduismus, noch im Buddhismus. In diesen Religionen gab es teilweise erst Hunderte Jahre nach einem Ereignis die erste Abschrift. Die Bibel ist aber nicht nur inhaltlich früh, sondern auch einzigartig gut überliefert – im frühen Stadium mit 5800 und später, inklusive Übersetzungen, dann 25.000 Abschriften. Im Vergleich: Der Koran hat ca. 400, buddhistische oder hinduistische Schriften teils weniger als 300. Deshalb kann man überprüfen, dass die Aussagen nachträglich nicht angepasst wurden. Wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden wäre, wäre das ganze die Ganze Bibel unglaubwürdig, jedoch gibt es bis in die letzen Bücher der Bibel eine übernatürliche Anzahl an eingetroffenen Prophezeiungen.

Ein weiterer kritischer Punkt im Islam ist dessen Glauben, [Q] dass einige biblische Schriften (Tora, Psalmen) tatsächlich göttlichen Ursprungs sind, jedoch dessen zentrale Aussagen über die Kreuzigung und Auferstehung Jesu nachträglich verfälscht worden seien. Die herausragende Überlieferungslage der Bibel sowie die zahlreichen Funde sehr alter Manuskripte (z.B. Qumranrollen) belegen, dass die entsprechenden Passagen bereits lange vor der Entstehung des Islam überliefert waren und inhaltlich unverändert geblieben sind. Selbst alle, wirklich alle nicht-biblischen Quellen widersprechen der Verfälschungsthese. Die einzige Grundlage für die islamische Verfälschungsthese ist der Koran selbst, der 600 n. Chr. innerhalb von nur 23 Jahren von nur einem einzigen Mann (Mohammed) verkündet wurde, der weder lesen noch schreiben konnte. Vergleicht man die komplexe, über 1200 Jahre plural entstandene und excellent überlieferte Bibel mit der Entstehung des Korans, wirkt dessen göttlicher Anspruch wie ein allein menschliches Werk und verliert dadurch historische Glaubwürdigkeit.

Jesus hatte gerade einmal drei Jahre lang aktiv gepredigt und Wunder vollbracht, warum sollten die Menschen dieser Zeit so viel Aufregung und Abschriften machen, wenn dieser Mensch doch nicht Gottes Sohn ist und nach drei Tagen doch nicht wieder gelebt hat? Es ist historisch belegt, dass zahlreiche erste Zeugen, darunter mehrere Apostel, bereit waren, für ihren Glauben an die Auferstehung zu sterben. Ein starkes Indiz für ihre Überzeugung, keine bewusste Erfindung verbreitet zu haben.

6. dokumentierte Heilungen

Gott ist aber nicht passiv und zeigt sich nicht nur durch die Schöpfung und die Bibel, sondern auch durch übernatürliches Eingreifen wie zum Beispiel Heilungen. Angenommen, es gibt einen Gott, sind die zahlreichen Gebetserhörungen von Christen wie Versorgung, Heilung, Trost oder Frieden wahr und Gott greift folglich ein, wenn man ihn darum bittet. Aus der Sicht, dass es keinen Gott gibt, haben nur jene Erlebnisse Aussagekraft, bei denen dokumentierbares Übernatürliches passiert. Übernatürliche Heilungen sind Beweise für Gott, da sie messbar sind.

In der Medizin gibt es immer wieder Fälle, in denen Menschen „Spontanheilungen“ nach Gebet erleben, welche gut dokumentiert sind. Einige dieser dokumentierten Fälle werden teilweise über 10 Jahre lang streng von der medizinischen Kommission geprüft und wurden als „unerklärlich“ eingestuft [Q][Q].

-Barbara Snyder hatte Multiple Sklerose im Endstadium (Luftröhre mit Beatmungsschlauch, blind, bettlägerig) Viele Menschen und ein Pastor beteten für sie, teilweise sogar über das Radio. Sie hörte eine Stimme: „Meine Tochter, steh auf und geh!“ und sie stand auf, riss sich den Schlauch aus dem Hals und konnte wieder sehen, atmen und gehen. Medizinische Berichte vor und nach der Heilung existieren, die Ärzte waren fassungslos [Q][Q].

-Bruce Van Netta hatte nach einem LKW Unfall einen zerstörten Dünndarm und eine zerstörte Hauptader. Die Ärzte gaben ihn nach der Notaufnahme auf, doch nach einem Gebet eines Angehörigen war er geheilt und die Röntgenbilder zeigten einen „neu entstandenen Darm“. Er hatte zudem eine Nahtoterfahrung, bei der er zwei Engel neben sich wahrnahm, die ihn „am Leben hielten“ [Q][Q].

-Delia Knox, eine Sängerin, die nach einem Autounfall 23 Jahre lang Querschnittsgelähmt war, wurde in einem Gebetsgottesdienst wieder gehfähig – dokumentiert als Video. Eine spätere medizinische Untersuchung konnte diese „Spontanheilung“ nicht erklären. [Q][Q]

6.1 persönliches Erlebnisse

Aber auch Erlebnisse von Christen, bei denen Gott im Alltag eingreift bezeugen Gottes übernatürliches Eingreifen. Aus dem nahem Umfeld eines Mitglieds von unserem Team:

„In meinem Leben ist mir etwas widerfahren, wodurch ich Gott darum gebeten habe, mir das leben zu nehmen. Am selben Vormittag ging ich an einer engen, nicht einsehbaren Auffahrt vorbei, aus der ein LKW rückwärts mit hoher Geschwindigkeit herausfuhr, während ich mich bereits mittig auf ihr befand. Plötzlich sah ich nur noch Licht und merkte, wie etwas meine Hand griff und mich nach rechts neben den LKW zog, ohne dass ich den Boden berührte. Der LKW Fahrer kam zu mir und berichtete davon, dass er im rechten Rückspiegel eine sehr helle Gestalt gesehen hatte, wodurch er den LKW überhaupt gebremst hatte. Diese „Gestalt“ war aber nun nirgends mehr aufzufinden. Ebenso hatten ich und der LKW Fahrer während dieses Moments einen „lauten Knall“ gehört, obwohl ich nur eine kleine Schramme an der Hand hatte.“

Der LKW Fahrer war übrigens nicht gläubig, was sich mit dem Ereignis geändert hatte.

Menschen beschreiben Begegnungen, z.B. mit Engeln (sehenswert!)[Video: übernatürlichen Zeugnisse]

6.2 Satanismus

Satanismus bezeugt indirekt, dass es Gott gibt: Aussage der Bibel: Satan ist ein Engel, welcher Gott werden wollte, weshalb Gott ihn und die Engel, die zu Satan standen, (nun Dämonen) aus dem Himmel verbannt hat. Da Satan deshalb Gott und seine Schöpfung hasst, möchte er die Menschen verführen und damit von Gott wegziehen. Da Gott dem Menschen den freien Willen gibt, sich für Satans Verführung zu entscheiden (Satan war auch die Schlange, die Eva den Apfel angepriesen hatte), gibt es auch viele Berichte über übernatürliche Kräfte durch Satanismus. Die Bibel nennt diese Dinge sogar: „Wahrsagerei, Zauberei, Verbrennen von Menschen als Opfer, Unheil abwenden durch Beschwörung von Geistern, Befragen von Verstorbenen“ [5. Mose 18,10-12] und warnt vor diesen existierenden Kräften, weil sie immer begrenzt sind und nie dem Gutem dienen, sondern langfristig in Angst, Abhängigkeit und seelische Finsternis führen: Satanismus. Berichte von sogenanntem „Exorzismus“: Bei dem Fall „Latoya Ammons Familie“ wird von Levitation von Kindern, Blutungen nach unsichtbaren Angriffen und unsichbaren Kräften berichtet. Die Zeugenaussaugen von der Familie, Sozialarbeitern, Polizisten und weiteren Menschen sind ausführlich dokumentiert. [Q] Der Fall „Roland Doe“ gilt als einer der bestdokumentierten Exorzismusfälle. Roland Doe zeigte auffällige Phänomene wie Levitation, das Sprechen in Latein ohne vorheriges Lernen sowie das Bewegen von Gegenständen ohne erkennbare Ursache. Mehrere Zeugen bestätigten diese Vorkommnisse, darunter Ärzte und Krankenhauspersonal. Pater William Bowdern führte darüber ein ausführliches Tagebuch, das später vom Journalisten Thomas Allen ausgewertet und in seinem Buch „Possessed“ veröffentlicht wurde. [Q] Ein Mörder, der einen „Pakt“ mit Satan geschlossen hat, aber danach zu Gott gefunden hat: [Video: Torsten Hartung] Wir möchten noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es wohl die dümmste Entscheidung ist, diesen Fähigkeiten nachzugehen! Es gibt nicht umsonst das Sprichwort, „seine Seele [zu] verkaufen“!

7. Gut und Böse: Moral, Bewusstsein, Freier Wille

Beim Thema Moral geht es nicht darum, ob Gläubige moralischer handeln, sondern darum, dass die Existenz der Moral auf eine übernatürliche Quelle verweist.

Ein Mensch lädt einen Film illegal herunter und ihm ist bewusst, dass es ein Diebstahl ist. Wir nehmen an, dass er bei der Art, wie er es macht, völlige innere Sicherheit hat, dafür niemals eine Strafe bekommen. Auch sein Umfeld verurteilt ihn nicht, sondern guckt sogar mit. Warum weiß dieser Mensch dann innerlich, dass dieser Diebstahl falsch und nicht richtig ist, auch wenn er es tut?

Die Evolution erklärt die Entstehung von Moral durch die Steigerung von Überlebens- und Fortpflanzungserfolg.

Die Aussage der Bibel: Wir haben in uns eine Erkenntnis von Gut und Böse, eine Moral, die über die Zeit fast immer gleich bleibt. Warum nur fast immer, wenn etwas angeblich von Gott Festgelegtes ja konstant sein müsste?  Beispiel: Wenn wir Gott nicht als Schöpfer anerkennen, verliert das Leben seinen absoluten Wert, wodurch Dinge wie Abtreibung, Sterbehilfe oder Selektion „lebensunwerten Lebens“ (NS-Ideologie!) pragmatisch gerechtfertigt werden. – Das Leben ist nicht mehr heilig, sondern muss nützlich sein. Gott „überlässt Menschen den Folgen ihrer Entscheidung“, wenn sie ihn ablehnen, wodurch sich die Moral von einem gewissen Niveau heruntersetzen kann.

Wir bemerken, dass Kulturen mit zeitweisen Moralniveausenkungen immer wieder, durch neue Menschen, auf ein altes, „gutes“ Niveau zurückkommen, obwohl es oft wahrscheinlicher wäre, dass sie die alte Moralvorstellung ihrer Kultur übernehmen. Macht es nicht Sinn, dass eine übergeordnete Instanz in uns festgelegt hat, dass  Mord, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch immer falsch sind?

Wir sagen ja nicht, dass wir den Holocaust persönlich oder kulturell ablehnen, sondern dass dieser falsch ist. Absolut. Aber „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist ALLES erlaubt“ – Fjodor Dostojewski

7.1 Mehr als ein Tier

Die Bibel beschreibt den Menschen als Ebenbild Gottes – als ein Wesen mit besonderer Würde und moralischer Verantwortung, das über die Tiere herrschen soll. Zahlreiche Tierarten besitzen soziale Instinkte, zeigen Emotionen wie Empathie, Trauer oder Bindung und verhalten sich innerhalb ihrer Gruppen oft erstaunlich kooperativ. Doch trotz dieser Fähigkeiten fehlt selbst hochentwickelten Tieren etwas Entscheidendes: Sie verfügen nicht über abstraktes moralisches Denken – etwa über universelle Werte wie Gerechtigkeit, Freiheit oder Würde. Auch Selbstreflexion über das eigene Handeln im ethischen Sinn, ein Bewusstsein für Schuld, Reue oder Vergebung lassen sich bei Tieren wissenschaftlich nicht nachweisen. Warum hebt sich der Mensch also so deutlich von anderen „Tieren“ ab, obwohl auch viele von ihnen in komplexen sozialen Gemeinschaften leben? Beobachtungen zeigen, dass Tiere zwar aus Angst vor Konsequenzen Reue zeigen können, jedoch nicht aus einem moralischen Bewusstsein heraus.

Begriffe wie „objektive Moral“ sowie immaterielle Aspekte wie Bewusstsein, Selbstreflexion oder freier Wille sind aus wissenschaftlicher Sicht kaum erklärbar, solange der Mensch ausschließlich als biologisches Wesen ohne immaterielle Seele betrachtet wird. Es lässt sich nicht allein durch neurologische Prozesse im Gehirn erklären.

Nach der Evolution gewinnt immer das das Tauglichste, das Stärkste, aber wir Menschen wollen, dass das moralisch Gute gewinnt. Warum sollte der Mensch das Leid in der Welt sehen und fragen „Wenn es Gott gibt, warum gibt es Leid?“ Angenommen dein Vorgesetzer trifft Entscheidungen über die die Angestellten, die zwar logisch sind, aber dir nicht gefallen, dann hört er doch auch nicht auf zu existieren, oder? Warum diese „Entscheidung“ dessen Existenz logisch ist und Gott trotzdessen gut ist, dazu kommen wir gleich:

8. Sinn, Gotteserkenntnis, Warum gibt es Leid?

Wenn ein Flugzeug abstürzt, sagen viele Atheisten: „Gott, wenn du mich rettest, dann werde ich an dich glauben!“ Sagen das Menschen nur aus Überlebenstrieb, auch wenn sie fest an eine Evolution ohne Gott glauben? Irgendwas muss in uns sein. Jeder hat sich die Frage nach einem Gott schon gestellt. Wir mögen uns davon mit Selbstverwirklichung oder anderen Dingen vollkommen ablenken, aber dass irgendein Volk, so verlassen es auch ist, keine Religion hat, gibt es nicht. Das zeigt, dass es in uns ist, dass wir auf dieser Suche sind. Wir sind auch genau wie bei der Moral das einzige „Tier“, welches nach einem Sinn im Leben fragt, wodurch, unserer Meinung nach, mehr dahintersteckt, als die Absicht zur emotionalen Stabilität. Denn auf den ersten Blick beinhaltet Glaube ja auch, dass wir Gott und seine Gebote über uns stellen. Aus evolutionärer Perspektive würde der Mensch aber stets seine eigenen Interessen an erste Stelle setzen.

Angenommen es gibt einen Gott, der uns ein übernatürliches Buch zur Verfügung stellt, um uns ein Gottesbild von ihm zu geben. Sollte es nicht perfekt zu unserer Welt passen? Gottesbild der Bibel: Gott erschafft eine wunderschöne, komplexe Welt, mit Menschen in ihnen, von denen er sich für diese Güte und Schöpfung (Essen, Geräusche, Gemeinschaft, Tiere, Sex, Natur, Schönheit) Liebe und Gemeinschaft wünscht. Du kannst es dir so vorstellen, dass du eine wunderschöne Wiese mit Parcours, Ballwurfaschinen, Buddelkästen, Futterlabyrinthen, Wasserbecken, beheizten Kuschelhöhlen, allen vorstellbaren Speisen und Futterarten erbaust, dann kleine Welpen in diese Welt setzt, sie aufwachsen lässt und dir dann Liebe und Gemeinschaft von diesen Hunden erhoffst.

Da Gott echte, freiwillige Liebe möchte, hat Gott der Menschheit die Möglichkeit gegeben, sich gegen ihn entscheiden zu können. Warum, wenn es ohne Freien Willen kein Leid gäbe? Vergleicht man als Mensch die Beziehung zu einem Hund oder einem Roboter mit der zu eines Menschen, erfährt man wahre Erfüllung eher durch einen Freund, der sich freiwillig entscheidet, Zeit mit einem zu verbringen – besonders, weil er diese Entscheidung auch anders treffen könnte.

Durch den „Sündenfall“ (Adam, Eva und der Apfel) wendet sich der Mensch freiwillig von Gott ab. In der Bibel wird beschrieben, dass Gott vor diesem Ereignis auf der Erde sichtbar für die Menschen umherging. Danach änderte er jedoch seine direkte Gegenwart in eine verborgene Gegenwart. Da Gott selbst das Gute und das Heilige ist, wurden durch sein Zurücktreten Raubverhalten, Gifte, Krankheiten und letztlich auch der Tod überhaupt erst möglich. Gleichzeitig bekommt der Mensch das Bewusstein über Gut und Böse (Moral), Freien Willen und Selbsteflektion (z.B. Schamgefühl: Warum ist der Mensch das einzige „Tier“, welches Schamgefühl haben kann? Man kann dies kulturell begründen, jedoch ist es doch auffällig, dass selbst hochentwickelte Tierarten keinerlei Anzeichen eines solchen Empfindens zeigen.)

Und der Wichtigste Punkt: Seitdem sich der Mensch von Gott trennt, gibt es in dieser Welt auch Leid, gerade weil der Mensch sich ja nun auch für das Böse entscheiden kann. Gott ist somit gut, aber je mehr die Menschheit ihn ablehnt, desto mehr überlässt Gott sie den Folgen ihrer eigenen Entscheidungen. Überzeuge dich selbst in den folgenden Beispielen der Bibel:

-Folgen vom Beispiel im Punkt Moral („Leben verliert absoluten Wert durch aberkennen eines Schöpfers“): Selbstwertprobleme, Sinnsuche und Orientierungslosigkeit

-„Wenn der Mensch die Bibel als unwahr erklärt, überlässt Gott den Menschen den Folgen seiner Entscheidung: Verwirrung über grundlegende Wahrheiten (Mensch statt Tier, nur zwei Geschlechter, Schuld, Erlösung durch Jesus), wodurch der Mensch keinen Sinn mehr findet und sich selbst vergöttert“ Folgen: Narzissmus, Leistungsdruck, Rücksichtslosigkeit, Konsumgesellschaft

-„Wenn Menschen Ehebruch begehen oder Geschlechtsverkehr außerhalb einer Ehe feiern, überlässt Gott sie den Folgen ihrer Entscheidung: Zunehmende Beziehungsunfähigkeit. Denn aus dem ursprünglich selbstlosen „Entscheiden für die Liebe“ wird ein egoistisches Streben: „Welche Beziehung nützt mir am meisten?“ – Beziehungen werden nicht mehr auf Treue, sondern auf Vorteilen gebaut“ Folgen: Hohe Scheidungsraten, Alleinerzogene Kinder, Dating ohne Verbindlichkeit, Einsamkeit

Stell dir vor, du hast mit Hingabe den Porsche 911 [Leben] designt und gebaut. Jemand kommt und behauptet ernsthaft, dass dieser definitiv von alleine entstanden ist. Wenn er dann noch behauptet, dass dein Handbuch [Bibel: 10 Gebote – z.B. Anschnallen] unwahr ist, respektierst du doch seine freie Entscheidung dazu, dies abzulehnen, anstatt ihn dazu zu zwingen, nach deinem Handbuch zu fahren, oder?

Das meiste Leid entsteht durch egoistische Entscheidungen von Menschen: Ausgrenzung, Mobbing, Ausbeutung, Untreue, Missbrauch, Rassismus, Sklaverei, Kriege. Aber warum gibt es darüber hinaus nicht-menschenverursachtes Leid? Gott hätte doch auch eine Welt mit freiem Willen und nur vom Menschen verursachtem Leid erschaffen können?

Wie beschrieben, begründet die Bibel dies unter anderem mit der fehlenden direkten Gegenwart Gottes. Zugleich betont sie, dass der Mensch als Ebenbild Gottes über die Schöpfung herrschen soll, was auch geschieht. Je mehr der Mensch verfehlt, desto mehr wird die Schöpfung mitgerissen. Dieses Mitgerissenwerden geschieht auf zwei Ebenen: Zum einen direkt – etwa durch Tierleid, Umweltzerstörung oder den Klimawandel, der Naturkatastrophen verstärkt. Hier zeigt sich, wie eng der Zustand der Schöpfung mit dem Handeln des Menschen verbunden ist. Zum anderen gibt es ein indirektes Mitgerissenwerden, wie Krankheiten, Raubverhalten oder Naturereignisse. In der Gesamtheit hat dieses Leid auch einen gewissen Sinn:

1. Es bewahrt uns vor der Illusion, alles kontrollieren zu können. Wenn es nur menschengemachtes Leid gäbe, könnten wir glauben: „Wenn wir nur gut genug sind, gibt es kein Leid.“ Doch dieses Leid zeigt: Wir sind nicht Gott, nicht allmächtig. Das schafft Demut und soll uns daran erinnern, dass nicht Leidfreiheit das höchste Gut ist, sondern die Beziehung zu Gott.

2. Es rüttelt uns wachEs macht deutlich, dass es um mehr geht als nur um dieses Leben. Das Ziel ist nicht Selbstverwirklichung oder ein möglichst langes Leben, sondern die Entscheidung für Gott. Wenn ein Mensch früh stirbt und wir uns nach dem „warum“ fragen, kommt in uns die Sehnsucht auf, dass dieses Leben nicht alles ist. Dieses Leben wirkt dann erstaunlich klein, wenn man es an dem misst, was danach kommt. Und genau diese Sehnsucht soll in uns wachsen, weil sie von Gott selbst  bestätigt wird.

Gottes Liebe zeigt sich vorallem dadurch, dass er eben durch diese Beziehung das Leid der Menschen lindert – einerseits durch die Liebe, die man darin erfährt, und andererseits durch die positiven Folgen des Einhaltens seiner Gebote. Hinzu verspricht er eben die Aussicht, dass er mit ihnen im Himmel eine ewige Beziehung ohne Leid weiterführt.

Aber weil Gott „heilig“ ist, ist diese Beziehung aber nur möglich, wenn ein vollkommen unschuldiger Mensch [Jesus] für unsere bösen Entscheidungen, die uns von ihm trennen, gestorben ist. Was ist daran so gut? Gott vergibt einem allein durch das Annehmen von ihm, wodurch es nicht notwendig ist, die ganzen schlechten Taten wieder mit guten Taten aufzuwiegen. Man muss sich die Vergebung also nicht „erarbeiten“ sondern bekommt sie geschenkt.

Warum musste Jesus für unsere schlechten Taten sterben, wenn Gott doch allmächtig ist? Nach der biblischen Logik ist der Tod die Folge menschlicher Verfehlungen. Deshalb hätten Adam und Eva theoretisch ewig auf dieser Welt gelebt, wenn sie sich nicht gegen Gott entschieden hätten. Erst durch die Entscheidung gegen Gott wurde der Tod zu einer Realität. Wenn sich die Schuld der schlechten Taten jedoch nicht auf etwas oder jemanden überträgt – etwa auf einen Unschuldigen, der stellvertretend stirbt, wären wir immer von Gottes direkter Gegenwart getrennt, da er selbst „das Gute“ ist.

Vielleicht macht es deshalb ja Sinn, warum Jesus auch durch nicht biblische Quellen die historisch am besten belegte Person der Antike ist [Q]. Warum es nicht eins, sondern vier „Evangelienbücher“ gibt, die sich in ihren Aussagen nicht widersprechen. Warum viele Kulturen Feiertage wie Heilig Abend, Ostern oder Himmelfahrt haben. Warum sich jeder fragen kann, was an Jesus so besonders sein soll, wenn fast die gesamte Welt die Zeitrechnung „nach Christus“ nutzt. Nicht nach einem König oder Krieg, sondern nach deinem Kind, welches in einer Krippe geboren wurde.

Gott ist deshalb so gut, weil er wie ein Vater alles vergibt, was wir getan haben: Der Typ, der behauptet, dass dein Porsche 911 [Leben] von alleine entstanden sei, verspottet dein Handbuch [Bibel] und fährt so schlecht, dass er den Wagen beschädigt [Sünde und Leid]. Doch statt ihn fallen zu lassen, bietest du ihm an, dich selbst ans Steuer zu setzen – und fährst ihn in die Werkstatt [Das Kreuz]. Dort gibt dein EIGENER Sohn [Jesus], der nie Fehler gemacht hat, sein Leben, um die Rechnung zu bezahlen. Und so kannst du ihn – völlig unverdient – sicher ins Ziel bringen [Himmel].

Übrigens sind die Menschen vor Jesus Kreuzigung aus biblischer Sicht gerettet, da dessen Lamm Opfergaben nur vorläufig symbolisch auf Jesus, das wahre Opfer hinweisen (Hebr 10,4), weshalb Jesus schon so früh prophezeit wurde. Vergleicht man das Christentum mit anderen Religionen, ist es also keine Bewegung, die erst in den letzten 2000 Jahren „heilt“, sondern schon immer.

Und ja – Die Menschen machen durch ihre freie Entscheidung zum Egoismus selbst aus Religion viel Leid. Dies kommt aber keineswegs von Gott. Die Bibel weist sogar darauf hin, dass selbst ein „Ermahnen eines anderen in Liebe geschehen soll“. Auch das Verbreiten von Gotteserkenntnis soll nicht in Form von Kreuzzügen stattfinden.

9. „Gott, wenn du dich mir zeigst, dann glaube ich“

In Römer 1 Vers 20 [Q] steht: „Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.

Gibt man der Bibel Autorität, ist es unserer Meinung nach doch lohnenswert, sich mit den Werken (Vorhersagen der Bibel, Jesu Auferstehung, Moral, Sinn, Erlebnisse) sowie der Schöpfung (Komplexität, Vielfalt, Schönheit weit über das Notwendige hinaus) ausführlich zu beschäftigen, anstatt Gott vorzuwerfen, dass er sich einem nicht noch stärker offenbart hat, oder?

Sicht der Bibel: Der Mensch möchte sich nicht unterordnen, möchte sich als „höchste Instanz“ sehen. Auch wenn Gottes Regeln zu einem friedvollerem Leben der gesamten Gemeinschaft führt, möchte er diese Einschränkung nicht haben, weil die Regeln ihm selbst situativ Nachteile bringen können. Passt dieses Bild nicht dazu, dass ein Mensch lieber einer riesigen Unwahrscheinlichkeit von Ordnung und Schönheit glauben will, als an einen Gott, der alles gemacht hat?

„Warum zeigst du dich nicht einfach Gott? Dann wüsste wenigstens jeder, dass es dich überhaupt gibt.“ haben wir uns immer gefragt, angesichts dessen, dass die meisten Menschen in der Natur heute keinen Beweis mehr für Gott sehen. Wenn man sich ein Bild macht, zeigt sich aber, dass die Menschen ein materialistisches Weltbild aufbauen, welches die Ordnung und Schönheit der Natur entwertet, welche aber eigentlich der Beweis für Gott ist. Gott legt sein überwältigendes Design absolut jedem Menschen vor die Füße und jeder kann es sehen, spüren, hören, schmecken, riechen und tasten. Angenommen, es gibt Gott. Wäre es nicht geradezu absurd, wie sehr die rekonstruktive Wissenschaft versucht, das Entstehen der Schöpfung mit „hätte“, „könnte“, „wahrscheinlich“, „eventuell“ und „wissen wir NOCH nicht“ zu erklären [Q]? Dieses materialistische Weltbild besteht erst seit wenigen Jahrzehnten. Dabei entsteht häufig der Eindruck, die Wissenschaft habe uns heute zu einem besseren Verständnis verholfen als es die Menschen früher hatten. 

Wie oft gehst du in die Natur, weil sie eine perfekte Balance zwischen aufregender Schönheit, Vielfalt an Tieren, aber auch gleichzeitig ein beruhigender, gut riechender Entspannungsort (Wald, Blumenwiese, Meer) mit Vogelgesang am Morgen und Grillenzirpen am Abend ist? Menschen bekommen Ehrfurcht vor der Natur und beten dann die Evolution an, wie toll sie das „gemacht“ hat.

10. Fairness

Menschen, die in einem christlichen Umfeld aufwachsen, glauben nicht automatisch an Gott. Auch sie beginnen irgendwann, alles zu hinterfragen. Trotzdem wirkt es ungerecht, dass manche Menschen die Chance haben, von klein auf von Gott zu hören, und andere nicht. Wie kann eine Entscheidung für Gott unter solchen Bedingungen gerecht sein? In der Bibel steht, dass es besser wäre, diesen Gott gar nicht zu kennen, als ihn zu kennen und sich dann bewusst von ihm abzuwenden. Gott wird am Ende fair mit den Menschen umgehen, auch mit denen, die nie Zugang zu Christen oder zur Bibel hatten, aber dennoch durch die Schöpfung erkannt haben, dass es einen Gott geben muss: [Q][Q][Q][Q]

Zudem gibt es Bibelstellen, die beschreiben, dass Jesus im „Totenreich das Evangelium verkündete [Q][Q]. Sie werden so verstanden, dass Menschen, die im Leben keine reale Möglichkeit hatten, sich für Gott zu entscheiden (z.B. Kleinkinder oder Menschen die nie von der biblischen Botschaft gehört haben), nach dem Tod noch einmal angesprochen werden. Dazu zählen jedoch nicht Menschen, die Gott durch die Natur und Bibel hätten erkennen können und sich dennoch bewusst gegen ihn entschieden haben, mit dem Argument, dass er sich ihnen nicht „ausreichend offenbart“ habe.

11. Thema ewige Trennung

Für uns Menschen scheint es unverhältnismäßig, dass der Gott der Bibel ein endliches Ablehnen durch eine unendliche Konsequenz bestraft. Das „Liebe mich oder erleide Qualen“ ist ein weit verbreitetes, aber undifferenziertes Bild. Zudem ist Satan nicht so, wie er in den Comics und Filmen dargestellt wird. Er (sowie die Engel die ihm folgen, nun Dämonen) wird in der Bibel nie als „Herr der Hölle“ beschrieben, sondern wird am Ende sogar ebenfalls verurteilt werden [Q]. Es wird in der Bibel auch immer wieder von einem „Gericht nach dem Tod“ geschrieben, das auf eine unterschiedliche Zukunft hinweist.

Grundlegend: Gott hat die Absicht, mit jedem Menschen ewige Gemeinschaft zu haben, weshalb er jedem Menschen eine ewige Seele gegeben hat [Q]. Denn echte Gemeinschaft setzt Freiheit voraus. Und Freiheit schließt auch die Möglichkeit des „Nein“ ein.

Während das ewige Leben ausführlich als ein „wunderschönes, fortlaufendes Erleben“ beschrieben ist, ist der „zweite Tod“ [Q][Q][Q][Q] eher ein finaler Zustand, welcher ewig fortbesteht. Gott ist das Licht, die Liebe, das Leben selbst. Wenn man sich bewusst von ihm abwendet, bleibt als natürliche Folge Dunkelheit, fehlende Liebe, Tod. Und nun das zu differenzierende: Die Strafe ist nicht für alle gleich, sondern abhänig von dem Vergehen, was Gott zu einem gerechtem Gott macht. [Q][Q][Q][Q][Q]

Wichtig zu verstehen ist, dass Gäubige sich den Himmel nicht „verdienen“. Sie werden genauso verurteilt und würden die gleiche Strafe bekommen, wenn Gott nicht die Schuldübertragung auf Jesus bereitstellen würde. Wenn Gott unendlich heilig ist, dann ist dessen bewusste und endgültige Ablehnung ein Vergehen mit unendlicher Folge.

Wenn wir in unserem Leben wissen wollen wie ernst es einem System mit einem Vergehen ist, dann müssen wir uns nur dessen Strafe angucken: Wenn man mit einem Porsche 911 innerorts 50 km/h zu schnell fährt, bekommt man in Deutschland zwei Monate Fahrverbot, zwei zeitlich begrenzte Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. In der Schweiz wird zudem der Porsche 911 für immer, also „auf ewig“ eingezogen. Dieses höhere Strafmaß ist aber nicht direkt schlecht, da es einen starken Einfluss auf das Fahrverhalten hat.

Wenn man sich in der Schweiz darüber freut, dass es weniger Raser gibt, aber man selbst aufgrund der Berge dort rasen will, schützt es zudem nicht davor zu glauben, dass es die Strafe des Autoentzugs nicht gibt: Natürlich kann man sie ignorieren, jedoch existiert sie für alle. Ob man nun an die Existenz dieser Strafe glaubt oder eben nicht.

Hier ist oft der Punkt, an dem Menschen diesen Gott nicht akzeptieren, weil er nicht so ist, wie man es will. Aber angenommen, es gibt Gott. Wäre es da nicht unklug, ihn abzulehnen, weil einem gewisse Tatsachen nicht gefallen? Und nur das Gottesbild anzunehmen, was einem gefällt macht es auch nicht besser: Das zweite der Zehn Gebote lautet: „Du sollst dir kein Bild von mir machen.“ Es weißt darauf hin, dass man sich kein verzerrtes Bild von ihm machen soll. Es wäre doch unklug, beim rasen in der Schweiz an das Rechtssystem von Deutschland zu glauben oder?

Gott lässt die Menschen auch nicht einfach ohne Warnung dahinlaufen: zerstörerischen Wirkungen schlechter Entscheidungen (Schuldgefühle, Sinnlosigkeit), Menschen die diesen Warnruf durch durch Predigten, Gespräche, Bücher, Videos oder persönliche Zeugnisse aussprechen (wie wir in diesem Text), die zahlreichen Stellen in dem bekanntestem Buch der Welt (Bibel), bis hin zu einer bemerklichen Anzahl an Berichten, wo Menschen ohne Bibelzugang Träume/Visionen beschreiben, die auf Jesus hinweisen oder Warnungen darstellen [Q].

Die Tatsache der ewigen Trennung ist menschlich moralisch nicht wirklich befriedigend. Jedoch erschüttert sie nicht die Aussagekraft der Beweisführung, dass dieser Gott existiert. Stell dir ein Königreich vor, in dem ein allmächtiger, gerechter und liebevoller König herrscht. Du lebst dort zeitlich begrenzt in einem Vorort, bevor du endgültig in das Reich einziehst oder es verlässt. Du hast Entscheidungen getroffen, die andere verletzen, deshalb gibt es eine Strafe. Der König lädt dich ein, ihn als Herrscher anzunehmen, seine Vergebung zu empfangen und unter seinem Schutz und seiner Liebe zu leben. Lehnst du ab, erfährst du die Strafe und bleibst außerhalb seines Reiches, fern von seiner Nähe und seinem Segen. Hier gilt: Wer den König annimmt, lebt geborgen; wer ihn ablehnt, erfährt eine ernste Trennung mit bleibenden Folgen.

12. Ewige Gemeinschaft

Die Bibel prophezeit, dass Jesus zu unbestimmter Zeit auf die Erde zurückkehren wird. Etwa tausend Jahre danach soll die Erde vergehen, und der „Tag des Gerichts“ über die guten und schlechten Taten wird stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird niemand verurteilt. Das bedeutet: Ungläubige erfahren noch keine Strafe, und Gläubige erleben einen Himmel. Auffällig ist, dass sich dieses tausende Jahre alte biblische Bild erstaunlich genau die vielen modernen Nahtoderfahrungen widerspiegelt: Menschen ohne Glaubensbezug berichten von Leere und Dunkelheit, während gläubige Menschen Erfahrungen von Licht, Frieden und einer himmlischen Realität schildern. Nach dem Tag des Gerichts werden dann diejenigen, die die Gnade ablehnen, von Gott abgelehnt und diejenigen, die sie annehmen, kommen in eine Neue Welt, in der es kein Leid gibt. Warum denn eine Neue Welt, wenn Gott doch einfach diese Welt leidlos machen könnte?

Da der Mensch eine gewisse Zeit hatte, sich gegen Gott zu entscheiden, ist seine Entscheidung nun freiwillig. Also eine ewige, aber im Kern freiwillig getroffene Entscheidung. Da es im Himmel folglich nicht mehr freien Willen zu schlechten Entscheidungen gibt, ist Gottes Anwesenheit dort nicht verborgen, sondern direkt, wodurch es dort kein Leid mehr gibt. Und das ist Gottes Sinn und Ziel: Ungerechtigkeit kann vor ihm nicht existieren, da er heilig ist. Und da er sich Gemeinschaft wünscht, die freiwillig ist, muss diese erste Welt mit dem freiem Willen existiert haben.

Gott wünscht sich, dass jeder Mensch freiwillig mit ihm Gemeinschaft hat und sobald man ihm einfach nur ein „Ja“ gibt, überschüttet er ihn, egal was man getan hat, mit Liebe, Vergebung und eben einer „ewigen, schönen Gemeinschaft“. Leider haben einige Menschen der biblischen Lehre der Erlösung Dinge hinzugefügt, wie zum Beispiel Spenden, gute Taten, Beichten, Taufe oder Pilgerreisen. Doch es reicht allein das akzeptieren von Gott und dessen Gnade für die Schuldübertragung auf Jesus aus, weshalb wir Menschen wohl den einzigen Handlungsrahmen haben, diese Botschaft anderen Menschen weiterzugeben. Keine Krankheiten, kein Tod. Die ewige Beziehung mit Gott ist in der Bibel sehr gut beschrieben: Ein ewiges Leben in voller Liebe, Gerechtigkeit, Geborgenheit, Wahrheit und vor allem Freude. Wahres. Echtes. Leben.

Man kann sich die Beweisführung für Gott vorstellen wie für die Liebe eines Partners: Gott und Liebe sind keine Materialien, die man messen kann, aber: Du siehst seine Liebe und Hingabe in dem Kuchen, den dieser gebacken hat. Das Zimmer, das er gebaut und eingerichtet hat [Schöpfung]. Du siehst seine Vorstellung, aber auch Zuneigung durch liebenswerte Worte [Bibel]. Wenn du deinen Partner versetzt und dich besäufst, musst du mit dem Kater und der Platzwunde leben [Leid]. Dein Partner findet das schade, aber lässt es zu, weil er deinen freien Willen respektiert. Wenn du krank bist und ihn um Pflege bittest, hilft er dir [Gebetserhörung]. Wenn du immer und immer wieder „Nein“ zu deinem Partner sagst, wirst du am Ende auch keine goldene Hochzeit [Himmel] mit ihm feiern, weil du dich gegen die Beziehung entschieden hast. Aber egal was du tust, aus Liebe zu dir vergibt dein Partner dir, solange du eine Beziehung mit ihm willst [Vergebung]. Wobei bei Gottes Vergebung sogar tatsächlich keine Grenzen der Schuld gesetzt sind. Deshalb ist er so gut.

Beweise für die Sintflut (Arche Noah) und wie sie weitere Widersprüche mit der Wissenschaft und das Aussterben der Dinosaurier erklärt, zeigen wir in einem weiteren Text auf. [coming soon…]

Ein interessanter Gedanke: Es ist wissenschaftlich belegt, dass das menschliche Gehirn seit etwa 100.000 Jahren nahezu die gleiche biologische Komplexität besessen haben müsste wie heute [Q], weil es sich nicht schneller entwickeln kann. Wenn die Ägypter anscheinend fast so intelligent waren [Q], wie wir heute, macht es nicht viel mehr Sinn, dass ein Gott den Menschen in die Welt gesetzt hat, wenn die Spuren von Kulturen und Gebäuden vor wenigen tausend Jahren nahezu „abreißen“? 95.000 Jahre lang können Menschen intelligent denken, aber erst seit 5.000 Jahren erfinden sie Schriften und bauen Gebäude?

Empfehlungen

YouTube: Gemeindekanal für verschiedene Themen: „Christusgemeinde Emmendingen Video: Existenz Gottes“

Bibelstellen zum Lesen: (gibt’s als App oder Webseite, wir empfehlen die Übersetzung HFA) 1.Mose 1-2 (Schöpfungsgeschichte); Johannes 10 (Hirtenvergleich); Lukas 15 (Gleichnisse); Matthäus 5 (Bergpredigt).

Wenn du Fragen an Christen hast, dann suche gerne bei Google Maps nach einer Gemeinde. Es gibt nicht nur Landeskirchen wie die evangelische und die katholische Kirche, sondern auch „Freikirchen“, die so genannt werden, weil sie sich durch Spenden finanzieren und nicht durch Kirchensteuern (das gleiche Prinzip wie „freie“ Tankstellen). Wir haben den Glauben und die Gemeinschaft in Freikirchen als sehr lebendig erlebt. Deswegen empfehlen wir dir, eine aufzusuchen, aber auch hier gilt wie bei allem:  Mache dir ein eigenes Bild. Durch das Vergleichen der Antworten von verschiedenen Christen wirst du heraushören, welchen Schwerpunkt sie setzen.

Email Kontakt: MartinLutherDerZweite@proton.me Wir freuen uns über jegliche Art von Feedback: Positiv, Negativ, Korrigierend und Konstruktiv, denn dieser Text hat in vielerlei Hinsicht noch großes Verbesserungspotential.

PS: Wir denken, es war das Huhn. Das Huhn wurde zuerst geschaffen.